A - H

Akteure der Klimaforschung und der Klimapolitik - A bis H

AWI

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Zentrum für Polar- und
Meeresforschung

Internetseite: www.awi.de

Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren sowie hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das AWI ist Mitglied des DKK.

Das AWI ist Mitglied des DKK.
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AWG-KP

Ad Hoc Working Group on Further Commitments
for Annex I Parties under the Kyoto Protocol
Arbeitsgruppe unter dem Kyoto-Protokoll
für Vertragsparteien des Anhangs I (Industrieländer)

Internetseite: http://unfccc.int/kyoto_protocol/items/4577.php

Die AWG-KP wurde 2005 von den Vertragsstaaten des Kyoto-Protokolls gegründet. In der AWG KP werden die Emissionsminderungsverpflichtungen von Kyoto-Industrieländern (die USA gehört nicht dazu) nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls 2012 verhandelt. Auf Bali wurde der vom IPCC vorgeschlagene Minderungskorridor für Industriestaaten von 25 bis 40 % bis 2020 gegenüber 1990 als Basis für weitere Überlegungen festgehalten.

Quelle: BMU www.bmu.de


AWG-LCA

Ad Hoc Working Group on Long-term Cooperative Action under the Convention
Ad-hoc-Arbeitsgruppe unter der (Klimarahmen-)Konvention

Internetseite: http://unfccc.int/meetings/ad_hoc_working_groups/lca/items/4381.php

In der AWG-LCA verhandeln die Staaten über die Emissionsminderungsbeiträge der Nicht-Kyoto-Industriestaaten (inklusive USA), sowie über die Beiträge der Entwicklungsländer in einem künftigen Klimaschutzregime. Weitere Verhandlungsthemen sind die Anpassung an den Klimawandel, Technologien zur Minderung von Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel sowie die Verminderung von Emissionen aus der Entwaldung und die Finanzierung des internationalen Klimaschutzes. Die Gruppe wurde 2007 auf Bali eingerichtet. In Kopenhagen wurde das Mandat der Gruppe 2009 um ein Jahr verlängert.

Quelle: BMU www.bmu.de


BfG

Bundesanstalt für Gewässerkunde

Internetseite: www.bafg.de

Die BfG betreibt Forschung - Schwerpunkt Wasser und Umwelt - mit hohem Anwendungsbezug. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde ist beratend und gutachterlich tätig; insbesondere sammelt und systematisiert sie Daten zur Entwicklung realitätsgerechter wissenschaftlicher Modelle. Seit Jahrzehnten beobachtet die BfG die Wasserstraßen (Flüsse, Kanäle und Ästuare) und verfügt daher über einen einzigartigen Erfahrungsschatz und ein großes Datenkontingent. Gemeinsam mit weiteren Partnern untersucht die BfG im Rahmen des Forschungsprogramms "KLIWAS"  die Leistungsfähigkeit des Verkehrsträgers Wasserstraße unter den Bedingungen des Klimawandels. Dabei stehen die Folgen des Klimawandels für Wasserstraßen und Schifffahrt sowie geeignete Anpassungsstrategien im Mittelpunkt der Forschung.

Die BfG ist Mitglied des DKK.
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BMBF

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Internetseite: http://www.bmbf.de/de/8493.php

Die Forschung mit ihren naturwissenschaftlich-technischen Lösungen und ihren gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen trägt zur Umsetzung der Klimaschutzziele bei. Das BMBF geht mit vielen Forschungsprojekten und Programmen grundsätzlichen Fragestellungen im Bereich der Klimaforschung nach. Das Ministerium unterstützt dabei die Grundlagen- sowie die handlungsorientierte Forschung und trägt zur Verbreitung der Ergebnisse bei.


BMUB

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Internetseite: www.bmub.bund.de/themen/klima-energie/

Das BMUB ist innerhalb der Bundesregierung verantwortlich für die Umweltpolitik des Bundes. Zu seinen Themen gehören der Klimaschutz, Umwelt und Energie, erneuerbare Energien, z.B. ihre Erforschung und Förderung, sowie die internationale Zusammenarbeit, z.B. die internationalen Klimaverhandlungen.


CESR

Center for Evironmental Systems Research
Wissenschaftliches Zentrum für Umweltsystemforschung an der Universität Kassel

Internetseite: www.usf.uni-kassel.de

Das Wissenschaftliche Zentrum für Umweltsystemforschung besteht seit 1994 und ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Universität Kassel, unabhängig von den Fachbereichen, aber über zahlreiche Kooperationen sowie den beiden Zentrumsprofessuren mit etlichen Fachgebieten der Universität Kassel verbunden.

Das Zentrum hat folgende Aufgaben:

  • Durchführung umweltbezogener Forschungsarbeiten mit internen und externen Partnern,
  • Anbieten einschlägiger Lehrveranstaltungen,
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Als übergreifende Problemstellungen wurden identifiziert: (1) Beiträge zum Verständnis der Funktionszusammenhänge in Umweltsystemen und zwischen Umwelt und Gesellschaft sowie der Ursachen von Umweltproblemen; und (2) Analyse von Nachhaltigkeitspfaden, z.B. im Zusammenhang mit der Klimaproblematik, mit denen zukünftig Probleme vermieden werden können oder aber eine Anpassung an unvermeidbare Veränderungen erfolgen kann.


CLIM

Directorate-General Climate Action (CLIM)
Generaldirektion Klimapolitik der Europäischen Kommission

Internetseite: http://ec.europa.eu/dgs/clima/mission/index_en.htm
Dokument: Mitteilung der EU-Kommission zu zwei neuen Generaldirektionen 2010 (pdf)

Die Europäische Kommission hat im Februar 2010 die Einrichtung zwei neuer Generaldirektionen beschlossen: GD Klimapolitik (CLIM) und GD Energie (ENER).

In der GD Klimapolitik werden die entsprechenden Aktivitäten der GD Umwelt, die Aktivitäten der GD Außenbeziehungen, die die internationalen Verhandlungen über den Klimawandel betreffen, sowie bestimmte klimabezogene Tätigkeiten der GD Unternehmen und Industrie zusammengeführt.

In der GD Energie werden die Dienststellen der früheren GD Verkehr und Energie zusammengeführt, die sich mit Energiefragen befassen.


CSC

Climate Service Center (CSC) des Helmholtz-Zentrums Geesthacht

Internetseite: www.climate-service-center.de

Das CSC wurde von der Bundesregierung als ein wesentliches Element der "Hightech-Strategie zum Klimaschutz" ins Leben gerufen. Gefördert wird die Einrichtung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Unterstützt wird die Initiative zudem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).


DLR - Institut für Physik der Atmosphäre

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre

Internetseite: www.dlr.de

Das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre erforscht die Physik und die Chemie der Atmosphäre vom Erdboden bis in die Stratosphäre. Die Kenntnis der dort ablaufenden dynamischen, wolkenphysikalischen und chemischen Prozesse ist Grundlage für vielfältige Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Sowohl auf regionaler wie auf der globalen Skala werden die maßgeblichen Mechanismen und Veränderungen in der Atmosphäre mit Fernerkundung, Messflugzeugen und Rechenmodellen quantifiziert und systematisch untersucht.

Das DLR ist Mitglied des DKK.
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DWD

Deutscher Wetterdienst

Internetseite: www.dwd.de

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist der nationale meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Die wichtigsten Aufgaben des DWD sind die Bereitstellung von Wetter- und Klimainformationen für die Daseinsvorsorge und die Erfüllung internationaler Verpflichtungen im Rahmen der World Meteorological Organisation (WMO).

Der DWD ist Mitglied des DKK.
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DKRZ

Deutsches Klimarechenzentrum GmbH

Internetseite: www.dkrz.de

Als überregionale Serviceeinrichtung betreibt das DKRZ ein fachspezifisches Rechenzentrum für die Durchführung von Klimasimulationen. Ferner hält das DKRZ alle für die Verarbeitung und Auswertung einschlägiger Daten notwendigen technischen Einrichtungen vor, pflegt und entwickelt allgemein für die Klimaforschung relevante Anwender-Software, berät und unterstützt seine Nutzer in Fragen der Datenverarbeitung und beteiligt sich an nationalen und internationalen Projekten und Kooperationen mir dem Ziel der Verbesserung der Infrastruktur für die Klimamodellierung.

Das DKRZ ist Mitglied des DKK.
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ECF

European Climate Foundation

Internetseite: www.europeanclimate.org

Die European Climate Foundation ist eine Nichtregierungsorganisation, die 2008 von mehreren Stiftungen aus Großbritannien und den USA gegründet wurde. Das gemeinsame Ziel: ihre Ressourcen effektiv für mehr Klimaschutz in Europa einzusetzen.


Ecologic

Ecologic Institut

Internetseite: www.ecologic.eu

Das Ecologic Institut ist ein Think Tank für angewandte Umweltforschung, Politikanalyse und Beratung mit Büros in Berlin, Brüssel und Wien in der EU und in Washington DC und San Mateo, CA in den USA. Es wurde als unabhängiges Forschungsinstitut 1995 gegründet.
Das Ecologic Institut stellt seine Expertise auf der Grundlage von Rahmenverträgen mit dem Europäischen Parlament (Beratung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments und Rahmenvertrag Entwicklungspolitik), mit der Europäischen Umweltagentur sowie mit der Europäischen Kommission, insbesondere mit der Generaldirektion Forschung zur Verfügung.


ENER

Directorate-General Energy (ENER)
Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission

Dokument: Mitteilung der EU-Kommission zu zwei neuen Generaldirektionen (pdf)

Die Europäische Kommission hat im Februar 2010 die Einrichtung zwei neuer Generaldirektionen beschlossen: GD Klimapolitik (CLIM) und GD Energie (ENER).

In der GD Energie werden die Dienststellen der früheren GD Verkehr und Energie zusammengeführt, die sich mit Energiefragen befassen.

In der GD Klimapolitik werden die entsprechenden Aktivitäten der GD Umwelt, die Aktivitäten der GD Außenbeziehungen, die die internationalen Verhandlungen über den Klimawandel betreffen, sowie bestimmte klimabezogene Tätigkeiten der GD Unternehmen und Industrie zusammengeführt.


ENES

European Network for Earth System Modelling - ENES

Internetseite: www.enes.org/ 

ENES, European Network for Earth System Modelling, vereint unterschiedliche Institute, Wetterdienste, Computerzentren und Partner aus der Wirtschaft, die gemeinsam an der Modellierung des Erdsystems arbeiten.


Exzellenzcluster "CliSAP"

Exzellenzcluster "CliSAP" (Integrated Climate System Analysis  and Prediction) an der Universität Hamburg

Website: http://www.klimacampus.de/clisap0.html

Die Universität Hamburg bündelt ihre Expertise in einem Exzellenzcluster für Klimaforschung. Am sogenannten KlimaCampus arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und des Deutschen Klimarechenzentrums zusammen mit der Universität. Natur- und Geisteswissenschaften sind dabei eng verknüpft.

CLiSAP ist Mitglied des DKK.
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Exzellenzcluster Ozean der Zukunft

Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Internetseite: www.ozean-der-zukunft.de

Der Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ ist ein in Deutschland einmaliger Forschungsverbund von mehr als 250 Wissenschaftlern aus sechs Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, des GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und der Muthesius Kunsthochschule. Ziel des interdisziplinären Verbundes ist es, den Ozean- und Klimawandel gemeinsam zu erforschen, die Risiken und Chancen neu zu bewerten und ein weltweit nachhaltiges Management der Ozeane und mariner Ressourcen zu ermöglichen. 

Das Exzellenzcluster Ozean der Zukunft ist Mitglied des DKK. 
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FZ Jülich

Forschungszentrum Jülich GmbH

Internetseite: www.fz-juelich.de

Das Institut für Energie- und Klimaforschung untersucht moderne Energieumwandlungstechniken im Rahmen des Klima- und Umweltschutzes und betrachtet daher umfassend die Folgen der Energienutzung und der einhergehenden Emissionen. Im Klimabereich steht die Atmosphäre im Mittelpunkt. Mittels Messgeräten am Boden, in der Luft und im All wird die Chemie und Dynamik von Menschen gemachten und natürlichen Spurengasen wie Wasserdampf, Hydroxyl und Kohlendioxid in der Atmosphäre verfolgt.

Das FZ Jülich ist Mitglied des DKK.
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G77

Die Gruppe der 77

Internetseite: www.g77.org

Die Gruppe der 77 ist ein Zusammenschluss von aktuell über 130 Entwicklungsländern innerhalb der Vereinten Nationen. Die G77 versteht sich als Gegengewicht zu den Industrieländern und strebt danach, die Position der Entwicklungsländer auf dem Weltmarkt zu verbessern und durch ihr gemeinsames Auftreten ihre Position bei den Klimaverhandlungen auf den UNFCCC-Klimakonferenzen und den Welthandelskonferenzen zu stärken.

Quelle: Auswärtiges Amt www.auswaertiges-amt.de  sowie BMU www.bmu.de


GEOMAR

GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Internetseite: www.geomar.de

Das GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine der drei führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung in Europa. Aufgabe des Instituts ist die Untersuchung der chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Mit dieser Bandbreite deckt das GEOMAR ein in Deutschland einzigartiges Spektrum ab. Der Schwerpunkt liegt auf der Grundlagenforschung, in verschiedenen Bereichen werden aber auch anwendungsbezogene Fragestellungen bearbeitet.

Das GEOMAR ist Mitglied des DKK.
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GFZ

Deutsches GeoForschungsZentrum

Internetseite: www.gfz-potsdam.de

Das GFZ erforscht als nationales Forschungszentrum für Geowissenschaften weltweit das „System Erde“ mit den geologischen, physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen, die im Erdinneren und an der Oberfläche ablaufen. Aus geowissenschaftlicher Sicht können der Klimawandel sowie Optionen zur Vermeidung und Anpassung nur dann verstanden werden, wenn die für das System Erde und ihr Teilsystem Klima relevanten komplexen Prozesse in ihrer räumlichen und zeitlichen Dimension erkannt und erfasst werden.

Das GFZ ist Mitglied des DKK.
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HZG

Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH

Internetseite: www.hzg.de

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht engagiert sich in den Bereichen Materialforschung, Küstenforschung sowie der Regenerativen Medizin. Das Institut für Küstenforschung befasst sich insbesondere mit dem regionalen Klima in Norddeutschland und der Nord- und Ostsee. Muss sich der Norden Deutschlands mit erhöhten Deichen vor dem bevorstehenden Klimawandel schützen? Derartigen Fragen widmet sich das "Norddeutsche Klimabüro" des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Um Erkenntnisse der Klimaforschung überregional besser für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft aufzubereiten, ist mit Sitz in Hamburg, das Climate Service Center (CSC) am Helmholtz-Zentrum Geesthacht eingerichtet worden.  Als neue Plattform verbindet das CSC vorhandene Forschungsinstitutionen, Klimaberatungseinrichtungen und die Wirtschaft zu einem umfassenden bundesweiten Netzwerk.

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht ist Mitglied des DKK.
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