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29.01.2016

Flucht, Migration und Sicherheit: Welche Rolle spielt der Klimawandel?

DKK-Klima-Frühstück im Vorfeld der 52. Münchner Sicherheitskonferenz

PRESSEEINLADUNG

Berlin ­– Zum Beispiel Syrien. Dort begann 2006 eine mehrjährige Dürre, die Hunderttausenden von Menschen ihre Lebensgrundlage raubte und viele dazu zwang, vom Land in andere Gebiete oder in die Städte zu ziehen. Dort lebten sie größtenteils als verarmte Migranten im eigenen Land, bevor es 2011 zu Unruhen kam und der syrische Bürgerkrieg begann.

Welche Rolle hat der Klimawandel bei der jahrelangen Dürre und dem anschließenden Bürgerkrieg in Syrien gespielt? Ist er nur einer unter vielen Faktoren oder ist er gar der maßgebliche Konflikttreiber? Und über Syrien hinaus geblickt: In welchen Regionen liegen Dürre-Hotspots – und welche Entwicklung ist hier für die Zukunft zu erwarten? Wie beurteilt die Naturwissenschaft die potenziellen Folgen des Klimawandels in diesen Regionen und was wissen Konflikt- und Friedensforscher über die Auswirkungen auf die Menschen vor Ort? Müssen wir künftig mit Millionen von Klimaflüchtlingen rechnen, wie manche vorhersagen? Mit welchen Anpassungsmaßnahmen können die betroffenen Regionen und ihre Gesellschaften unterstützt werden? Und wie lassen sich Konflikte verhindern oder kooperativ lösen, um Frieden langfristig zu sichern?

Im Vorfeld der 52. Münchner Sicherheitskonferenz lädt das Deutsche Klima-Konsortium Sie zum Klima-Frühstück für Presse- und Medienvertreter ein. Dort werden Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, und Dr. Christiane Fröhlich, Forscherin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, die syrische Flüchtlinge in Jordanien befragt hat, diese Themen aus wissenschaftlicher Sicht behandeln und Ihnen aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen.

  • Wann: am Donnerstag, 11. Februar 2016 von 9 bis 10:30 Uhr
  • Wo: in der Brasserie „Gendarmenmarkt“ im Wissenschaftsforum, Taubenstr.30, 10117 Berlin-Mitte
    http://goo.gl/maps/5swqc
  • Mit: Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes und Stellvertretender DKK-Vorstandsvorsitzender, und
    Dr. Christiane Fröhlich, Forscherin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und Vertretungsprofessorin für Internationale Sicherheitspolitik und Konfliktforschung an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr,
    moderiert von Marie-Luise Beck, DKK-Geschäftsführerin

Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, 10. Februar 2016 um 16 Uhr an – per E-Mail an eva.soederman[at]klima-konsortium.de oder per Fax an 030 / 7677 18699.

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