03/11

(1) COP 17 in Durban – Treffpunkt für deutsche Wissenschaftler und Diplomaten

Der DAAD organisiert gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Pretoria eine deutsche Präsenz bei der COP 17, die auch als ein unverbindlicher „Fix- Treffpunkt“ für die deutschen Vertreter und als Informationsforum dient. Eine Ausstellfläche mit Bühne bietet jeden Nachmittag den Rahmen für eine öffentliche Diskussionsrunde, Podiumsdiskussion oder einen Vortrag. Wer aus dem Wissenschaftsbereich ist vor Ort und hat Interesse diese Möglichkeit zu nutzen?

Für Details können Sie sich direkt wenden an Herrn Arne Leeflang, DAAD Johannesburg

Tel: +27 11 717 9334
Email: daad@wits.ac.za
Website: http://ic.daad.de/johannesburg

(2) Aus dem Deutschen Bundestag

B‘90/Die Grünen fordern in einem Beschlussantrag vom 19. Oktober 2011 eine „Neue Initiative für transatlantische Kooperation in der Klima- und Energiepolitik“.  Die deutsch-amerikanische Kooperation im Bereich u.a. der erneuerbaren Energien und des Klimaschutzes soll vorangebracht und die 2008 gegründete Transatlantische Klimabrücke ausgebaut und verstetigt werden. Der Antrag zum download (pdf).

B‘90/Die Grünen stellten am 21. Oktober 2011 eine Kleine Anfrage zum Beitrag der Moore zum Klima-, Hochwasser- und Grundwasserschutz.  Die Anfrage kann beim DKK angefordert werden.

B‘90/Die Grünen fordern in einem Beschlussantrag vom 26. Oktober 2011 eine engere Zusammenarbeit mit China in der Klimapolitik und beim Klimaschutz. Der Antrag zum download (pdf).

Am 26. Oktober 2011 fand ein Gespräch mit dem Wissenschaftsrat im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung statt. Thematische Schwerpunkte waren die zukünftige Finanzierung des Hochschulsystems in Deutschland und die Arbeit des Rates. Mehr unter http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_10/2011_429/03.html

(3) Deutsch-russischer Förderwettbewerb

Die Förderung schließt den Bereich Klimaschutztechnologien und CO2 Minderung ein. Sie zielt ab auf durch Unternehmen geführte Projekte - mindestens ein Unternehmen (KMU) und eine Forschungseinrichtung auf deutscher Seite - der Forschung und Entwicklung zu Produkten und/oder Verfahren. Näheres unter http://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klimafoerderung.html?tx_n4mfundings_pi1%5Bpointer%5D=1

(4) Deutsch-französische Zusammenarbeit

Das 4. Forum zur Deutsch-Französischen Forschungskooperation schloss am 13. Oktober 2011 auch mit einigen Ergebnissen für die Klimaforschung ab. Die Beobachtung der Auswirkungen des Globalen Wandels im Mittelmeerraum ist der Zweck des französischen Forschungsprogramms Mistrals-Sicmed und des deutschen Programms Tereno-Med, die künftig eng kooperieren werden. Dazu schlossen das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Forschungszentrum Jülich eine Vereinbarung mit dem "Institut de recherche pour l'ingénierie de l'agriculture et de l'environnement" (Cemagref), dem "Centre national de la recherche scientifique" (CNRS), dem "Institut national de la recherche agronomique" (INRA) und dem "Institut de recherche pour le développement"(IRD). In Arbeitsgruppen -u.a. zu Energie und Klima und nicht-energetischen Rohstoffen- erarbeiteten Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft Vorschläge für die weitere Bearbeitung gemeinsamer Interessengebiete sowie zur Schaffung einer einheitlichen Datenbasis der beiderseitigen universitären Forschungspotentiale.

(5) Deutschland und Bangladesch

Am 25. Oktober 2011 traf die Ministerpräsidentin Bangladeschs, Sheikh Hasina Wajed, mit Umweltminister Norbert Röttgen zusammen. Thema des Treffens war die bevorstehende UN-Klimakonferenz in Durban (Südafrika). Bangladesch hat 2009 mit dem "Bangladesh Climate Change Strategy and Action Plan" als einer der ersten Staaten konkrete Beschlüsse und Aktionen angesichts des bevorstehenden Klimawandels entwickelt. Mehr unter http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/47886.php

(6) Veranstaltungshinweis

Unter dem Europäischen Global Monitoring for Environment and Security (GMES) Programm sollen sechs thematische GMES Kerndienste (u.a. auch „Überwachung des Klimawandels“) ab 2014 Grundlageninformationen für vielfältige Anwendungen bereitstellen. Der Deutsche Wetterdienst organisiert dazu einen Fachworkshop zu den GMES Diensten „Überwachung des Klimawandels und der Zusammensetzung der Atmosphäre“ am 24./25. November 2011 im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie in München. Der Workshop dient der Bestandsaufnahme sowie der Diskussion zur Harmonisierung und Optimierung von Aktivitäten und Produkten. Mehr Informationen unter http://www.d-gmes.de/gmes-thementage-2011

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