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Mai 2016

In dieser Ausgabe:

(1) DKK-Veranstaltungen: DKK-Jahrestagung und Woche der Umwelt
(2) ZUR SACHE! Klimaforschung konkret: Gernot Klepper zur Kaufprämie für E-Autos und Ottmar Edenhofer zum Paris-Abkommen
(3) Klima-MOOC bei der re:publica | TEN: Das Klima-MOOC ist am 9. Mai neu gestartet
(4) Neues von DKK-Mitgliedern
(5) Aus Politik und Forschung: „100 Projekte für das Klima” und "Climate Feedback"

(1) DKK-Veranstaltungen

1.1. DKK-Jahrestagung zur Reflexion der COP21

„Die Ergebnisse des Pariser Gipfels und die Konsequenzen für die Forschung“
in Berlin am 28. April 2016

Im Gespräch: Podium zum Thema Überwachung von Länderemissionen mit Prof. Dr. Mojib Latif, Dr. Heinrich Bovensmann und Prof. Dr. Martin Heimann   

Erstmals hat das DKK seine jährliche Mitgliederversammlung mit einer Jahrestagung verbunden, zu der auch Nichtmitglieder aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingeladen waren. Nach der Annahme des neuen UN-Klimavertrags durch 196 Staaten in Paris im Dezember 2015, die eine weltweite klimapolitische Kursänderung einleiten könnte, standen eine Bewertung des Pariser Abkommens und der sich daraus ergebenden Herausforderungen für (neue) Forschungsgebiete im Vordergrund der Tagung.

Rund neunzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung am 28. April in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, um sich über die Anforderungen auszutauschen, die das Abkommen an die unterschiedlichen Akteure der internationalen Gemeinschaft – darunter auch die Wissenschaft – stellt.

Angeregt durch mehrere Kurzvorträge wurde in Podiumsgesprächen diskutiert, wie sich die Klimaziele erreichen lassen und welchen Beitrag die deutsche Klimaforschung bringen kann. Auch die Verifizierung von Länderemissionen und die Rolle von Politik und Wirtschaft wurden in lebhaften Podiumsrunden thematisiert.

Einen Kurzbericht zur Jahrestagung finden Sie hier.

Zur Bildergalerie.

1.2. „Klimaforschung konkret: Erkenntnisse und Herausforderungen“

DKK-Vorstandsvorsitzender Latif am 7. Juni bei der Woche der Umwelt
Am 7. und 8. Juni 2016 lädt Bundespräsident Joachim Gauck gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur fünften „Woche der Umwelt“ in den Park von Schloss Bellevue in Berlin ein. Dort präsentieren fast 200 Aussteller zukunftsweisende Umweltprojekte, begleitet von Diskussionsrunden und Fachforen.

Professor Mojib Latif wird am 7. Juni um 16 Uhr im Fachforum „Klimaforschung konkret: Erkenntnisse und Herausforderungen“ über zentrale Themen der Klimaforschung sprechen: Wie kann die Forschung nachhaltigen Klimaschutz unterstützen? Wo gibt es Lücken im Verständnis des Klimasystems und wo Fortschritte? Wie positioniert sich die deutsche Klima- und Klimafolgenforschung, die sich im DKK organisiert hat? Dazu äußert sich auch Marie-Luise Beck, DKK-Geschäftsführerin, und berichtet aus der Praxis der wissenschaftsbasierten Politikberatung. Moderiert von der Wissenschaftsjournalistin Lilo Berg, stellen sich Professor Mojib Latif und Marie-Luise Beck zudem den Fragen aus dem Publikum.
Eine gemeinsame Veranstaltung von DKK und GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Zum Fachforum von DKK und GEOMAR.

Weitere Informationen zur Woche der Umwelt.

(2) ZUR SACHE! Klimaforschung konkret

In der DKK-Kolumne „Zur Sache“ erscheinen persönliche Einschätzungen, Meinungen und Berichte von bekannten Klimaforscherinnen und Klimaforschern zu aktuellen, breit gefächerten Forschungsthemen.

In den letzten Wochen erschienen:

Kaufprämie für E-Autos – falsches Mittel zum falschen Zweck
Die Bundesregierung will unbedingt ihr Ziel von einer Million E-Autos bis 2020 erreichen. Dafür soll es künftig eine Kaufprämie von bis zu 4.000 Euro geben. Doch bevor neue Anreize gesetzt werden, sollten zunächst die Ursachen für die geringe Kauflust bei Elektrofahrzeugen ergründet werden, schreibt Prof. Dr. Gernot Klepper vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) an der Universität Kiel. Und vor allem gelte es, den vermeintlichen Klimavorteil kritisch zu überprüfen. Mehr…

Paris-Abkommen: Schöne Worte? Scharfe Werkzeuge!
Am 22. April haben Vertreter von mehr als 170 Staaten das Pariser Klimaabkommen in einer feierlichen Zeremonie in New York unterzeichnet. Für Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, stellt der Text einen „fantastischen Erfolg der internationalen Klimadiplomatie“ dar. Doch das Abkommen sei noch kein Durchbruch für einen wirksamen Klimaschutz. Es sei „der Anfang eines Weges, nicht sein Ende.“ Mehr…

Diese und weitere Kolumnen finden Sie hier.

(3) Klima-MOOC bei der re:publica | TEN

Die Online-Vorlesung von DKK und WWF ist am 9. Mai neu gestartet 

Sogar auf der Internetkonferenz re:publica | TEN wurde über den MOOC (Massive Open Online Course) „Klimawandel und seine Folgen“ von DKK und WWF gesprochen. Beim Experten-Panel „Was tun wenn’s komplex wird? Wissensvermittlung im Netz“ stellte Bettina Münch-Epple, verantwortlich für die Umweltbildung beim WWF, den Online-Kurs am 3. Mai als Best Practice-Beispiel vor. Vor über 200 Zuhörern sprach sie mit Patrick Klügel von der Robert Bosch Stiftung u.a. über sich verändernde Lerngewohnheiten in der digitalen Welt.

Wenige Tage später, am 9. Mai, ist das Klima-MOOC auf der Plattform iversity zum zweiten Mal angelaufen. 19 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den DKK-Mitgliedsinstitutionen vermitteln darin die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels und die Folgen für Natur und Gesellschaft und geben einen Ausblick auf Lösungen. Gefördert wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung. Bislang haben sich fast 2.000 Teilnehmer und -innen registriert. Alle fünf Themenkapitel und sämtliche Unterrichtsmaterialien sind bereits freigegeben, so dass die Teilnehmer ihr Tempo und die Reihenfolge der Kapitel selbst bestimmen können.

Kennen Sie unser Klima-MOOC bereits? Sie können sich weiterhin anmelden.

Der WWF hat Blogger dazu aufgerufen, am MOOC teilzunehmen und diesen zu bewerten. Auch bloggende Wissenschaftler sind herzlich eingeladen. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich bei Sylvia Ratzlaff, WWF-Pressestelle, melden: sylvia.ratzlaff[at]wwf.de.

Zum Trailer mit ZDF-Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens.

Weitere Informationen auf der DKK-Website und auf der WWF-Website.

(4) Neues von DKK-Mitgliedern

4.1. „10 Jahre KomPass im UBA: Vom Klimawissen zum Anpassungshandeln"

Fachkolloquium im Umweltbundesamt in Dessau am 21. Juni
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt findet ein Fachkolloquium statt, das den Blick nach vorn richtet. Die Keynote zum Thema „Klimarisiken: Was wissen wir und wo liegen die Grenzen der Anpassung?“ hält Professor Mojib Latif, Vorsitzender des DKK.

  • Wo liegen die Schwerpunkte für zukünftige Forschung zur Klimaanpassung, und mit welchen Forschungsansätzen können Wissenslücken geschlossen werden?
  • Welches Potenzial hat das Konzept der Transformation im Rahmen der Anpassung an den Klimawandel? Welche Möglichkeiten aber auch Grenzen bietet es?
  • Wie können Anpassung an den Klimawandel, Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge zusammenwirken, um Infrastrukturen in Deutschland langfristig klimaresilient zu gestalten?

Diese konzeptionellen Diskussionen werden durch die Vorstellung wegweisender Praxisbeispiele für lokale Anpassungsprojekte bereichert. Im Rahmen der Veranstaltung findet auch die Siegerehrung des UBA Wettbewerbs „Blauer KomPass“ durch den Vizepräsidenten des Umweltbundesamtes statt. Hier werden die besten der eingereichten Projekte zur Klimaanpassung von Vereinen, Verbänden, Stiftungen und Bildungseinrichtungen ausgezeichnet.

Die Teilnahme an der Veranstaltung im Umweltbundesamt in Dessau ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist jedoch beschränkt. Frühere Anmeldungen werden vorrangig behandelt.

Bitte melden Sie sich bis zum 08.06.2016 per Email an kompass[at]uba.de an.


4.2. „Unter 2 Grad? Was der Weltklimavertrag wirklich bringt“

Buch zum Pariser Abkommen mit Beiträgen von Wissenschaftlern aus DKK-Mitgliedseinrichtungen
Am 22. April, dem Tag der Unterzeichnung des Weltklimavertrages in New York, wurde das Buch „Unter 2 Grad? Was der Weltklimavertrag wirklich bringt“ in Berlin vorgestellt, u.a. mit Professor Mojib Latif, DKK-Vorstandsvorsitzender. Darin analysieren über 30 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Medien und Zivilgesellschaft Hintergründe, Inhalte und Konsequenzen des neuen Weltklimavertrages.

Was ist das Paris-Abkommen wert? Wo liegen seine Stärken, welche Herausforderungen kommen auf die Weltgemeinschaft zu? Welche Risiken birgt es? Was muss jetzt politisch folgen?

Das Buch, herausgegeben von Jörg Sommer und Michael Müller, enthält Beiträge von Franz Alt, Hans Diefenbacher, Ottmar Edenhofer, Christian Flachsland, Jochen Flasbarth, Thomas Friesel, Hartmut Graßl, Rüdiger Haum, Peter Hennicke, Lukas Hermwille, Anton Hofreiter, Pierre Ibisch, Hartmut Ihne, Andreas Jung, Claudia Kemfert, Ulrike Kornek, Maria Krautzberger, Manfred Kriener, Martin Kaiser, Mojib Latif, Reinhold Leinfelder, Claude Martin, Matthias Miersch, Volker Mosbrugger, Michael Müller, Kai Niebert, Hermann E. Ott, Nick Reimer, Holger Rogall, Sabine Schlacke, Ann-Kathrin Schneider, Uwe Schneidewind, Susanne Schwarz, Christoph Seidler, Frank-Walter Steinmeier, Jörg Sommer, Frank Uekötter, Barbara Unmüßig, Beate Weber-Schuerholz, Hubert Weiger, Anders Wijkman und Ernst Ulrich von Weizsäcker.

Weitere Informationen und Bestellung.

4.3. „Klimawandel und Migration”

Tag der Geographie der HU Berlin mit Schellnhuber am 31. Mai
Der diesjährige Tag der Geographie an der Humboldt Universität zu Berlin in Adlershof widmet sich ab 14 Uhr dem Themenkomplex „Klimawandel und Migration", mit Vorträgen von Prof. Dr. Felicitas Hillmann und Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

Weitere Informationen.

4.4. „Klimawandel und Nachhaltigkeit – Die Welt im Jahr 2050”

Mercator Climate Lecture mit UN-Berater Sachs und Edenhofer am 1. Juni in Berlin
Am 1. Juni 2016 spricht Prof. Jeffrey Sachs an der TU Berlin zum Thema „Die Welt im Jahr 2050 - In Richtung Nachhaltige Entwicklung und Dekarbonisierung“. Sachs ist unter anderem Sonderberater des UN-Generalsekretärs Ban Ki-Moon für die Millennium Development Goals und Direktor des Earth Institute an der Columbia University in den USA. Er wird ein Programm für Nachhaltigkeitspolitik am Beginn des 21. Jahrhunderts vorstellen und anschließend mit Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Stellvertretender Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, darüber diskutieren, wie eine Welt im Jahr 2050 aussehen kann.

Weitere Informationen und Anmeldung.


4.5. Permafrost-Fachtagung in Potsdam

Wissenschaftler beraten vom 20.-24. Juni über die sich wandelnden Permafrostregionen
Die arktischen Permafrostgebiete gehören zu jenen Regionen der Welt, in denen die Folgen des Klimawandels am deutlichsten zu spüren sind. Wie weit die Veränderungen vorangeschritten sind und mit welchen neuen Methoden die Wissenschaft den Wandel besser dokumentieren und vorhersagen kann, beraten mehr als 600 Permafrost-Experten aus aller Welt vom 20. bis 24. Juni 2016 auf der 11. Internationalen Permafrost-Konferenz (ICOP 2016) im Potsdamer Kongress-Hotel.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Diskussion werden folgende Leitfragen stehen:

  • Wie schnell taut der Permafrost und welche Faktoren bestimmen die Geschwindigkeit dieses Prozesses? Erkenntnisse aus dem neuen Permafrost-Temperatur-Messnetzwerk.
  • Das Märchen von der Kohlenstoffbombe: Wie schnell werden die im Bodeneis eingelagerten Tier- und Pflanzenreste wirklich durch Mikroorganismen abgebaut – und wie viel Methan und Kohlendioxid werden dabei freigesetzt?
  • Leben auf Permafrost: Wie müssen Gebäude, Brücken und andere Infrastrukturen konstruiert sein, um auch bei tauendem Permafrost stabil zu sein?

Die Internationale Permafrost-Konferenz findet alle vier Jahre statt. Gemeinsame Veranstalter der 11. Fachtagung sind das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Potsdam, die Universität Potsdam, die UP Transfer GmbH sowie die International Permafrost Association (IPA).

Alle Informationen zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite.
Hintergrundfakten zum Thema Permafrost gibt es im AWI-Themenschwerpunkt.


4.6. Umweltministerin Hendricks beruft neuen Sachverständigenrat für Umweltfragen

Prof. Dr. Wolfgang Lucht vom PIK Potsdam unter den neu berufenen Sachverständigen
Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 27. April der Neuberufung des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) zugestimmt. Für die nächste Amtsperiode, die am 1. Juli 2016 beginnt und bis 2020 dauert, wurden fünf renommierte Universitätsprofessorinnen und -professoren aus unterschiedlichen Disziplinen neu berufen, die über besondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen:

  • Frau Prof. Dr. Claudia Hornberg, Universität Bielefeld, für den Bereich Gesundheitswissenschaften/Toxikologie/Umweltgerechtigkeit
  • Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert, DIW Berlin, für den Bereich Wirtschaftswissenschaften/Energie/Klimaschutz
  • Herr Prof. Dr. Wolfgang Lucht, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, für den Bereich Nachhaltigkeit/Erdsystemanalyse
  • Frau Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Universität Siegen, für den Bereich Bauingenieurwesen/nachhaltige Stadtentwicklung
  • Frau Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, TU Berlin, für den Bereich Technischer Umweltschutz/Kreislaufwirtschaft/Recyclingtechnologie

Erneut in den 7-köpfigen Rat berufen wurden die bisherigen Sachverständigen:

  • Herr Prof. Dr. Christian Calliess, FU Berlin, für den Bereich Rechtswissenschaften/Europapolitik
  • Herr Prof. Dr. Manfred Niekisch, Goethe-Universität Frankfurt/Main, für den Bereich Naturschutz/Ökologie/Biodiversität

Weitere Informationen.

(5) Aus Politik und Forschung

5.1. Initiative „100 Projekte für das Klima”

Ségolène Royal startet neue Internet-Plattform zur Förderung innovativer Bürgerinitiativen
Die französische Ministerin für Umwelt, Energie und Meeresangelegenheiten, zuständig für die internationale Klimapolitik, Ségolène Royal, startete im Rahmen der Umweltkonferenz in Paris am 25. April 2016 eine neue Internet-Plattform, mit der die weltweit 100 innovativsten Bürgerinitiativen für das Klima gefördert werden sollen.

Die dreisprachige Plattform 100projetspourleclimat.gouv.fr stellt die Initiativen und Lösungen vor, die von Bürgern aus der ganzen Welt zum Thema Kampf gegen den Klimawandel eingereicht werden. Dabei umfassen die auf der Plattform veröffentlichten Lösungen alle Bereiche des Kampfes gegen den Klimawandel: Projekte zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel, zum Schutz der Gesundheit, zum Erhalt der Biodiversität, zur Entwicklung von Frühwarnsystemen u.a.

Weltweit sind die Bürger dazu aufgerufen, ihre Projekte in einer von drei Sprachen (Französisch, Englisch und Spanisch) bis zum 6. Juni 2016 einzureichen. Vom 6. Juni bis zum 6. Juli 2016 können die Bürger dann ihre Favoriten auswählen.

Nach der Abstimmung der Internetnutzer werden die 100 Projekte mit den meisten Stimmen von Ségolène Royal zum Sieger gekürt. Diese werden bis zur COP22 im November in Marrakesch betreut und gefördert.

Weitere Informationen.

5.2. Climate Feedback: Wissenschaftler bewerten journalistische Medienbeiträge

Crowdfunding-Kampagne zum Ausbau des Projektes läuft bis zum 28. Mai
Aus Ärger über schlecht recherchierte Medienberichte hat der US-Klimaforscher Emmanuel Vincent im letzten Jahr die Online-Plattform „Climate Feedback" gestartet. Dort kommentiert und bewertet eine Community von Klimawissenschaftlern regelmäßig journalistische Medienbeiträge über den Klimawandel.

Die Idee zu dem Projekt hatte Emmanuel Vincent von der University of California vor einem Jahr: „Ich war oft sehr frustriert über die Klima-Berichterstattung, hatte aber keine wirksame Möglichkeit, meine Anmerkungen mit anderen zu teilen", erklärte Vincent. „Auf der anderen Seite habe ich mitbekommen, dass viele meiner Freunde angesichts der unterschiedlichen Berichte über den Klimawandel verwirrt waren. Und ich habe gemerkt, dass sie von meinen Kommentaren profitieren, dass sie über eine Einordnung und Bewertung dankbar sind."

Aus diesem Service für Freunde ist mittlerweile eine Community von mehr als hundert kommentierenden Wissenschaftlern geworden – sowohl aus den USA als auch aus dem Ausland. Auch einige Wissenschaftler aus Deutschland zählen dazu, darunter Georg Feulner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Um das Projekt auszubauen und langfristig auf sichere Beine zu stellen, startete Vincent Ende April eine Crowdfunding-Kampagne. Er bat um 30.000 US-Dollar – und hat inzwischen über 85 % davon eingesammelt. Bis zum 28.5. können Sie die Plattform noch mit einer Spende unterstützen.

Weitere Informationen:
bei Klimafakten.de 
Artikel in The Guardian  

Zur Plattform climatefeedback.org.
Zur Crowdfunding-Kampagne.

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Beste Grüße

Marie-Luise Beck

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Geschäftsführerin
Deutsches Klima-Konsortium e.V. (DKK)
im Wissenschaftsforum
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin

T: +49 30 76 77 18 69-0
F: +49 30 76 77 18 69-9
E-Mail: info[at]klima-konsortium.de
www.deutsches-klima-konsortium.de

Vorstand: Prof. Dr. Mojib Latif, Vorsitzender
Dr. Paul Becker | Prof. Dr. Gernot Klepper 
Prof. Dr. Jochem Marotzke | Prof. Dr. Monika Rhein

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