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November 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

ein aufregender Klimaherbst ist vorbei: Das Deutsche Klima-Konsortium war auf der Weltklimakonferenz in Bonn und hat sie mit mehreren Veranstaltungen begleitet. Erstmals fand im deutschsprachigen Raum eine Klimakommunikationskonferenz statt, die das DKK gemeinsam mit vier weiteren Partnern organisiert hat. Und: Die englischsprachige Online-Vorlesung zum Klimawandel von DKK und WWF Deutschland mit vielen Expertinnen und Experten aus unseren Mitgliedsinstitutionen ist online und kann jederzeit von Ihnen digital besucht werden.

Die Themen des Newsletters in der Übersicht:

(1) Klimakonferenz in Bonn: DKK-Stellungnahme, DKK vor Ort, DKK-Kolumnen zur COP, Stimmen aus den Mitgliedseinrichtungen, Briefing vor der COP von DKK, BMUB, AA

(2) Wissenschaftskommunikation: Online-Vorlesung zum Klimawandel auf Englisch gestartet, Dokumentation des K3 Kongresses zu Klimakommunikation, das DKK bei der Berlin Science Week, Wissenschaftsbarometer 2017, neues journalistisches Projekt zum Klimavertrag von Paris

(3) DKK-Kolumne: Dr. Kathleen Hermans schreibt zu Migration als eine Anpassung an den Klimawandel, Petra Mahrenholz über die Möglichkeiten, uns besser auf Dauerregen vorzubereiten

(4) Aus Politik und Forschung: Meereisminimum 2017, Multimedia-Storytelling zu Arktis-Exkursion, afrikanische Stimmen zum Klimawandel, Klimaklage von Saúl Luciano Lliuya gegen RWE

(5) Neues von den DKK-Mitgliedern: langfristige Finanzierung des DKRZ-Klimarechners, MPI-BGC-Direktorin Susan Trumbore wird mit Benjamin Franklin Medal ausgezeichnet

(6) Ausschreibungen: WWF-Schülerakademie 2°Campus, Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung

Viel Spaß beim Lesen!

Marie-Luise Beck
Geschäftsführerin

(1) Klimakonferenz in Bonn

1.1 DKK-Stellungnahme: Klima stabilisieren, Deutschland modernisieren

DKK-Pressekonferenz © Manuel Först

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute spürbar, Deutschland sollte zur Verringerung der Treibhausgase den Ausstieg aus der Kohleverstromung beginnen, heißt es in der Erklärung. Prof. Mojib Latif, Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Prof. Monika Rhein und Prof. Gernot Klepper stellten die Inhalte am 9. November auf einer Pressekonferenz in der HU Berlin vor. Die komplette Stellungnahme, eine Video-Aufzeichnung der Pressekonferenz sowie alle weiteren Informationen auf unserer Website.

 

1.2 Das DKK beim Klimagipfel in Bonn

Prof. Mojib Latif © Hartmut Schug / VDI Technologiezentrum GmbH; Bula Zone bei der COP 23 © UN Climate Change (CC BY-NC-SA 2.0); Marie-Luise Beck im Gespräch © Sachiko Ito / DLR Projektträger

Das Deutsche Klima-Konsortium war in Bonn sowohl in der Bula- als auch Bonn-Zone dabei und hat sich über den intensiven Austausch gefreut. Der DKK-Vorstandsvorsitzende Prof. Mojib Latif sprach etwa bei einer gemeinsamen Veranstaltung für Unternehmen mit unserem Kooperationspartner B.A.U.M und hielt die Keynote bei einer Konferenz von Engagement Global und ESD Expert Net. Sowohl Prof. Latif als auch DKK-Geschäftsführerin Marie-Luise Beck freuten sich Teil der vielfrequentierten German Science Hour gewesen zu sein, die täglich am deutschen Pavillon stattfand. Eine Übersicht unseres Engagements finden Sie online.

 

1.3 DKK-Kolumnen zur COP 23

Auch in unserer Kolumnen-Serie beschäftigten sich die Autorinnen und Autoren mit Themen rund um den Klimagipfel. Der DKK-Vorstandsvorsitzende Prof. Mojib Latif blickt in der aktuellen Kolumne auf die Verhandlungen in Bonn zurück. Der Klimaökonom Prof. Gernot Klepper vom IfW erklärt, warum er trotz des schwierigen Wegs zur globalen Energiewende Hoffnung hat. Geografin Prof. Beate Ratter vom CEN  schreibt über Ihre Forschung zum Umgang kleiner Inseln mit den Folgen der Erderwärmung, die aufgrund der COP-Präsidentschaft der Republik Fidschi im Fokus standen.

 

1.4 Stimmen zur COP 23 aus den Mitgliedseinrichtungen

Viele Forschungseinrichtungen boten anlässlich der COP interessante Informationen, Einschätzungen und Interviews an. Eine Auswahl haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

  • Das CEN der Uni Hamburg hat in einem Dossier Berichte aus Bonn, Hintergrundinformationen und Einschätzungen der CEN-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gesammelt. Jun.-Prof. Janpeter Schilling sagte in einem Beitrag: „Die Statements einiger Regierungschefs von Inselstaaten haben mich besonders beeindruckt. Diese ‚Dringlichkeits-Statements‘, die die Verhandlungspartner zum Handeln drängen sollen, sind zwar ein gewohntes Merkmal von Klimaverhandlungen. Dennoch bewegt es einen, wenn der Präsident von Tuvalu, Ratu Epeli Nailatikau, mit Bezug auf die Bedrohung des steigenden Meeresspiegels betont, ‚it keeps me awake at night, every night‘. Im nächsten Atemzug sendete er dann eine Botschaft Richtung USA: ‚The climate change deniers must go home.‘“
  • Einschätzungen zur COP 23 aus dem GERICS sind auf deren Website zusammengestellt. GERICS-Direktorin Daniela Jacob sagte: „Der entschlossene Wille aller Teilnehmenden des Weltklimagipfels, gemeinsam die Erwärmung möglichst stark einzudämmen, hat mehr als auf allen anderen Treffen zuvor die Stimmung geprägt. Dabei sind insbesondere die Städte zunehmend die Treiber der Entwicklung, und nicht mehr ausschließlich die Regierungen.“
  • Auch die Helmholtz-Gemeinschaft hat Einschätzungen zu den Ergebnissen des Gipfels gesammelt, darunter auch die von Prof. Mojib Latif. Er sagte: „Bemerkenswert waren zwei Dinge. Erstens, neben der offiziellen Delegation der USA trat eine inoffizielle Delegation auf, die,  angeführt vom kalifornischen Gouverneur Jerry Brown und dem ehemaligen Bürgermeister von New York Michael Bloomberg, bekräftigte, dass sie zum Pariser Klimaabkommen stehen (We Are Still In). Zweitens, 18 Länder haben den Ausstieg aus der Kohleverstromung angekündigt. Das setzt die künftige Bundesregierung unter Druck, endlich den längst überfälligen Kohleausstieg zu organisieren.“
  • Der Volkswirt Prof. Grischa Perino vom CGG an der Uni Hamburg sagte in einem Interview über die deutschen Klimaziele: „Die deutschen Klimaziele für 2020 jetzt noch zu erreichen, würde aufgrund der verbleibenden Zeit und der Größe der erforderlichen zusätzlichen Einsparungen nur mit drastischen Maßnahmen möglich sein. Die Emissionen müssten in den verbleibenden Jahren mehr als dreimal so schnell fallen, wie sie dies im Durchschnitt seit 1990 getan haben. Wichtiger als im Hauruckverfahren noch schnell die Ziele für 2020 einzuhalten ist meines Erachtens, dass jetzt in Deutschland und der EU die Weichen gestellt werden, um die Ziele für 2030 und 2050 zu erreichen.“
  • Prof. Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sagte im Interview mit Blick auf die nächste Konferenz im polnischen Katowice: „Im nächsten Jahr wird Bilanz gezogen und verglichen, ob die einzelnen Staaten tatsächlich auf dem Wege sind, die in Paris zugesagten Beiträge zur Reduktion der Treibhausgase einzuhalten und ob diese in der Summe reichen, um die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen. Das ist ein kleiner politischer Erfolg.“
  • Zehn wissenschaftliche „Must-Knows“ zum Klimawandel wurden von Earth League und Future Earth zusammengestellt. PIK-Direktor Prof. Hans Joachim Schellnhuber sagte bei der Vorstellung auf der COP 23: „Entscheidende Fakten zum Klimawandel gehen manchmal im Getöse täglicher Verhandlungen verloren – auch auf Veranstaltungen wie dem UN-Klimagipfel. Deshalb ist es wichtig, an den Grund zu erinnern, warum sich in Bonn zehntausende Menschen treffen: ein noch nie dagewesenes Risiko für die Menschheit durch die globale Erderwärmung, wie die Wissenschaft zeigt.“
  • Auf die Fakten ging auch Prof. Harald Kunstmann ein, der am Campus Alpin des KIT in Garmisch-Partenkirchen forscht: „Die Folgen des Klimawandels wirken sich regional völlig unterschiedlich aus. In manchen Regionen wird es trockener, in anderen fallen aber mehr Niederschläge. Vielleicht bleibt es in den bayerischen Alpen – wie vor wenigen Jahren geschehen – fast einen ganzen Winter schneefrei, während Südtirol im Schnee versinkt. Nicht einmal für die Alpen ist eine Gesamtaussage möglich.“
  • Und Prof. Martin Riese differenzierte im Video-Interview auf der Website des FZ Jülich die Aussagen zum vieldiskutierten Zusammenhang von Klimawandel und Extremwettern: „Grundsätzlich kann man einen Wirbelsturm nicht in Zusammenhang mit dem Klimawandel bringen. Was man aber sagen kann, ist, dass sich die Meerestemperaturen erwärmen, und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass solche extremen Ereignisse auftreten.“

 

1.5 Briefing vor der COP 23 von DKK, BMUB, AA

Zum siebten Mal fand dieses Jahr das Briefing zur Klimakonferenz rund zwei Wochen vor Beginn der Verhandlungen statt. Eine Videoaufzeichnung sowie die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie auf unserer Website.

(2) Wissenschaftskommunikation

2.1 Online-Vorlesung zum Klimawandel jetzt auf Englisch verfügbar

Die von DKK und WWF Deutschland erstellte Online-Vorlesung zum Klimawandel, seinen Risiken und Herausforderungen ist seit Oktober auf Englisch verfügbar. In unserem Climate Course erklären viele Forscherinnen und Forscher der DKK-Mitgliedsinstitutionen kurz und prägnant das Basiswissen zum Klimawandel. Die Teilnahme ist kostenlos und der Online-Kurs ist geeignet, in die Lehre an Hochschulen integriert zu werden. Die Produktion des englischen Kurses wurde vom Auswärtigen Amt gefördert. Auch ein deutscher Kurs ist verfügbar. Alle Informationen auf unserer Website oder direkt auf der Online-Lernplattform mooin.

 

2.2 Dokumentation des K3 Kongresses zu Klimakommunikation

Pinnwand © DKK; K3 Eröffnung © DKK; Festung © Heide Spitzer, CCCA

Rund 280 Personen aus Wissenschaft und Praxis waren Ende September beim K3 Kongress in Salzburg auf der Suche nach neuen Wegen in der Klimakommunikation. Viel war die Rede von Storytelling und Emotionen, es war ein inspirierender Kongress. Er fand das erste Mal im deutschsprachigen Raum statt und wurde vom DKK gemeinsam mit vier weiteren Partnern organisiert. Die DKK-Geschäftsführerin Marie-Luise Beck zieht in unserer Kolumnenserie ein faktenorientiertes aber auch persönliches Fazit. Die K3 Keynotes sind als Videomitschnitt verfügbar, die Präsentationen zum Download. Alle Informationen und Links finden Sie auf unserer Website.

 

2.3 Das DKK bei der Berlin Science Week

Marie-Luise Beck sprach als Expertin bei der Next Frontier Debate: At the Melting Point im Rahmen der Berlin Science Week, die Anfang November herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Institutionen aus aller Welt nach Berlin brachte. Die DKK-Geschäftsführerin diskutierte mit den beiden Forschenden Prof. Christoph Schneider und Prof. Kirsten Meyer von der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Prof. Hermann Lotze-Campen vom PIK über die schwierige Frage, wie die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden kann. Mehr...

 

2.4 Wissenschaftsbarometer 2017

Im September wurde das Wissenschaftsbarometer für dieses Jahr veröffentlicht. Darin ermittelt die Initiative Wissenschaft im Dialog einmal im Jahr die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger zur Forschung. Eines der Ergebnisse der aktuellen Umfrage: Acht Prozent der Befragten zweifeln am menschengemachten Klimawandel. Den kompletten Bericht, mehr Informationen und Grafiken zum Download finden Sie auf der Website von Wissenschaft im Dialog.

 

2.5 Neues journalistisches Projekt zum Klimavertrag von Paris

Der Wissenschaftsjournalist Alexander Maeder und das digitale Wissensmagazin „Substanz“ haben ein Portal gestartet, das den Klimavertrag von Paris journalistisch erschließt. Auf www.heisseparagraphen.de werden nicht nur die Paragraphen des Abkommens verständlich erläutert, sondern auch die strittigen Punkte in Analysen und Nachrichten vertieft.

(3) DKK-Kolumne „Zur Sache“

3.1 Migration als eine Anpassung an den Klimawandel

Dr. Kathleen Hermans vom UFZ entwirrt in ihrer Kolumne das komplexe Geflecht von Klimawandel und Migration – und erklärt es anhand ihrer Forschung in Äthiopien. Mehr…

 

3.2 So können wir uns in Deutschland auf Dauerregen besser vorbereiten

Im Sommer 2017 lösten Dauerregen und daraus resultierende Überschwemmungen in Ost- und Mitteldeutschland Katastrophenalarm aus. 2016 waren es besonders schwere Starkregenereignisse in Süd- und Westdeutschland, die sogar Menschenleben kosteten. Durch den Klimawandel können solche Niederschläge häufiger und heftiger werden. Petra Mahrenholz erläutert, wie wir uns besser auf die Wassermassen vorbereiten können. Mehr…

(4) Aus Politik und Forschung

4.1 Arktisches Meereis erneut stark abgeschmolzen

Wissenschaftler des AWI in der Arktis © S. Hendricks; Arktischer Ozean © E. Horvath / iLCP

In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar. Mehr…

 

4.2 Multimedia-Essay der Sächsischen Zeitung über Exkursion in die Arktis

Wer mehr über die Klimaforschung in der Arktis erfahren will, dem seien die umfangreichen Berichte der Sächsischen Zeitung empfohlen. Wissenschaftsredakteur Stephan Schön begleitete die Polarstern-Expedition PS106, deren erster Teil von TROPOS-Direktor Prof. Andreas Maacke geleitet wurde. Rund 50 Atmosphären- und Wolkenforscher, Meereisphysiker, Meeresbiologen und Biogeochemiker verschiedenster Forschungsinstitute waren beteiligt – darunter auch vom AWI, dem DLR, der Universitäten Bremen und Leipzig. Zum Multimedia-Essay mit Bildern und Videos

 

4.3 Afrikanische Stimmen zum Klimawandel

Eine neue Plattform stellt aktuelle Informationen, Dokumente und Ressourcen bereit, die die Folgen des Klimawandels für das südliche Afrika dokumentieren. Zur Website...

 

4.4 Votum des Oberlandesgerichts Hamm zur Klimaklage von Saúl Luciano Lliuya gegen RWE

Germanwatch schreibt auf seiner Website: Der als "Klimaklage" bekannt gewordene Fall des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya gegen RWE geht weiter. Das Oberlandesgericht Hamm hat am 13. November nach knapp dreistündiger Verhandlung deutlich gemacht, dass es bei dem Verfahren in die Beweisaufnahme gehen möchte. Für Luciano Lliuya und seine Anwältin Dr. Roda Verheyen (Hamburg) ist das ein enormer Etappenerfolg. Am 30. November soll der Beschluss zur Beweisaufnahme verkündet werden. Dann wird sich herausstellen, ob die Belege in diesem Einzelfall reichen, um RWE zu den geforderten Zahlungen zu verpflichten. Mehr…

(5) Neues von den DKK-Mitgliedern

5.1 Abkommen zur langfristigen Finanzierung des Klimarechners am Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg unterzeichnet

Bisher wurde die Finanzierung des neuen Hochleistungsrechners im Fünfjahresrhythmus immer wieder neu ausgehandelt. Durch das Abkommen verpflichten sich die Vertragspartner, den Hochleistungsrechner am DKRZ kontinuierlich auf dem neuesten Stand der Technik zu halten: Zukünftig beteiligen sich die Helmholtz-Gemeinschaft mit 45 Prozent an der Finanzierung, die Max-Planck-Gesellschaft mit 40 Prozent und die Freie und Hansestadt Hamburg mit 15 Prozent. Auf Grundlage dieses Abkommens werden für den neuen Klimarechner, der im Jahr 2020 an den Start gehen soll, 45 Millionen Euro bereitgestellt. Mehr…

 

5.2 MPI-BGC-Direktorin Susan Trumbore wird für Pionierarbeit in der Erdsystem- und Klimaforschung ausgezeichnet

Das Franklin Institut in Philadelphia, USA, vergibt alljährlich hoch renommierte Preise an Top-Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Errungenschaften. Zu den kommenden Preisträgern gehört Prof. Susan Trumbore vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, deren Anwendung von Radiokarbon-Methoden in der Erdsystemforschung als grundlegende Pionierarbeit geehrt wird. Die neun neuen Preisträger werden im April 2018 im Benjamin Franklin-Institut in Philadelphia offiziell geehrt. Sie gehören dann zum illustren Kreis früherer Franklin-Preisträger seit der Institutsgründung im Jahr 1824, der Namen wie Nikola Tesla, Marie and Pierre Curie, Thomas Edison, Albert Einstein, Stephen Hawking, Jane Goodall und Bill Gates enthält. Mehr…

(6) Ausschreibungen

6.1 WWF-Schülerakademie 2°Campus

Der WWF Deutschland ruft bereits zum siebten Mal zur Schülerakademie 2°Campus auf. Das Stipendienprogramm verbindet aktuelle Forschung mit Klimaschutz und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für eine klimafreundliche Zukunft zu forschen. Der 2°Campus 2018 findet in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstferien statt, zumeist in Berlin bzw. in den Städten der jeweiligen Partneruniversitäten. Die Bewerbungsfrist läuft bis 3. Dezember. Mehr...

 

6.2 Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2018

Bis 8. Dezember können sich Schülerteams allgemeinbildender und beruflicher Schulen mit ihren Klimaschutz-Projekten um die Auszeichnung bewerben. Den fünf besten Teams und ihren Schulen winken jeweils 10.000 Euro Preisgeld, zusätzlich werden 15 Anerkennungspreise von je 1.000 Euro vergeben. DKK-Geschäftsführerin Marie-Luise Beck wird die Einreichungen als Mitglied der Jury beurteilen. Mehr…

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Deutsches Klima-Konsortium e. V. (DKK)

im Wissenschaftsforum
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T: +49 30 76 77 18 69-0
F: +49 30 76 77 18 69-9
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www.deutsches-klima-konsortium.de

Vorstand: Prof. Dr. Mojib Latif, Vorsitzender
Dr. Paul Becker | Prof. Dr. Gernot Klepper 
Prof. Dr. Jochem Marotzke | Prof. Dr. Monika Rhein

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