07/13

(1) DKK-Workshop im November: "Klimaforschung 2025 - langfristige Strategie und Vision" - Einladung zur Interessenbekundung

Am 13. und 14. November 2013 treffen sich die Mitglieder des Deutschen Klima-Konsortiums zu einem zweitägigen Workshop "Klimaforschung 2025 - langfristige Strategie und Vision". In drei Arbeitsgruppen wollen sie sich zu den wesentlichen Aufgaben und Herausforderungen der nächsten Dekade verständigen. Ziel ist ein gemeinsames Positionspapier. Der DKK-Workshop richtet sich an die ganze Klimaforschungs-Community. Deshalb sind alle interessierten Expertinnen und Experten, die sich aktiv an der Erarbeitung einer Klimaforschungsstrategie beteiligen möchten, zu einer Interessenbekundung eingeladen.

Nähere Informationen zum Workshop sowie ein Formular zur Interessenbekundung finden Sie hier:  http://www.deutsches-klima-konsortium.de/Einladung%20DKK%20WS%20Externe.docx

(2) Konferenz mit dem DKK zu COP 19 in Warschau

Im Vorfeld der alljährlichen Conferences of the Parties (COP) laden DKK, Auswärtiges Amt und Bundesumweltministerium wieder zu einem Pre-Briefing am 24.10.13, in Berlin ein. Das diesjährige Motto: " Auf dem Weg zum Klimavertrag 2015 - Warschau und danach". Expertinnen und  Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen stellen sich der Diskussion unter drei Schwerpunkten: (1) Die deutsche Verhandlungsdelegation informiert zu den bevorstehenden Themen und Aufgaben in Warschau. (2) Führende Wissenschaftler des fünften Klimaberichts sagen, um welche physikalischen Fakten es jetzt geht. (3) Und Vertreter ganz unterschiedlicher Initiativen zeigen, dass es inzwischen an vielen Orten der Welt eine hohe Bereitschaft gibt, Klimaschutz erfolgreich umzusetzen.

Die Einladungen gehen am 1. August an alle Interessierten. Wer sicher sein will, dass er oder sie dabei ist, wende sich bitte an: info@klima-konsortium.de

(3) DKK-Klimafrühstück zum Emissionshandel

"Theoretisch funktioniert er - praktisch hat er kaum Bedeutung", so lautet die Quintessenz der beiden Expertinnen, Prof. Dr. Anita Engels, Sozialwissenschaftlerin und stellvertretende Sprecherin des Exzellenzclusters CliSAP an der Universität Hamburg, und Dr. Sonja Peterson, wissenschaftliche Geschäftsführerin am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). In Zukunft, so die Vermutung der Wissenschaftlerinnen, werde die Politik wohl eher keine Entscheidungen treffen, die das ändern könnten. Anlass für das Pressegespräch ist die erneute Abstimmung über das sog. "Backloading" im EU-Parlament am 5. Juli.

Zum Bericht: http://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/startseite.html?expand=1535&cHash=233a14cea95aec5a85eecc0b613557e5

(4) Neu: DKK-Klima-Frühstück als Film online

Die im April gestartete Reihe "DKK-Klima-Frühstück" ist jetzt auch online youtu.be/zOkxd9P_w64 . Die beiden Impulse der Experten zum Thema "Sind Umweltzonen nutzlos? - Leipzig und Peking, Stadt vs. Megacity – ein Vergleich" stehen ab heute als Film zur Verfügung. Dazu die Geschäftsführerin Marie-Luise Beck: "Es ist jetzt für jede und jeden ganz einfach, zu zentralen Fragen der Klimaforschung kurze und prägnante Vorträge zu hören. Alle ein bis zwei Monate kommt ein neuer hinzu." Die Vortragsfolien werden jeweils eingeblendet, sodass der User dem Gedankengang folgen kann.

Das DKK-Klima-Frühstück greift monatlich oder zweimonatlich virulente Themen auf und lädt hierzu Medienvertreter zu einem Hintergrundgespräch ein. Zwei ExpertInnen, aus den Mitgliedsinstitutionen des DKK beleuchten das Thema aus zwei unterschiedlichen Perspektiven.

(5) Weltweit einzigartige Forschungsanlage Global Change Experimental Facility (GCEF) eröffnet

Am 20. Juni wurde die Forschungsanlage Global Change Experimental Facility (GCEF) in Bad Lauchstädt, Sachsen-Anhalt, eröffnet: Sie soll es Forschern ermöglichen, Antworten auf die zentralen Fragen des Klimawandels zu finden. Die GCEF des UFZ wurde als Helmholtz-Ausbauinvestition vom Bundesministerium für Bildung und Forschung - gemeinsam mit den beiden Sitzländern Sachsen-Anhalt und Sachsen mit über 4 Millionen Euro finanziert.

http://www.bmbf.de/press/3473.php

(6) Wissensplattform zu Meereis gestartet

Bisher mussten interessierte Laien und Wissenschaftler bei der Frage „Wie groß ist die Eisdecke der Arktis?“ auf englisch-sprachige Informationen deutscher oder amerikanischer Forschungseinrichtungen zurückgreifen. Mit der neuen Plattform www.meereisportal.de existiert nun das erste umfassende, deutschsprachige Internetportal rund um das Thema Meereis in der Arktis und Antarktis. Die neue Wissensplattform wurde im Rahmen des Helmholtz-Verbundes Regionale Klimaveränderungen (REKLIM) erstellt und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Universität Bremen (IUP). Die Internetseite bietet Hintergrundinformationen zum Thema, Informationen rund um Meereisexpeditionen, sowie tagesaktuelle Meereiskarten. Außerdem eröffnet sie die Möglichkeit, die unterschiedlichen Basisdaten für die eigene Weiterverarbeitung herunterzuladen. In naher Zukunft werden auf www.meereisportal.de auch die ersten Karten zur Meereisdicke als Datenprodukte des ESA-Satelliten CryoSat-2 veröffentlicht.

(7) Bundesverkehrsministerium zur Auftaktveranstaltung: "Das Meer - Unser Blaues Wunder"

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lud am 25. Juni zu der Veranstaltung „Meerespolitik in Deutschland 2014“ ein. Der Anlass dieser Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Das Meer – Unser Blaues Wunder“ ist der „Europäische Tag der Meere - European Maritime Day (EMD)", der am 20. Mai 2014 in Bremen und damit erstmals in Deutschland stattfinden wird. Rund um dieses Event sind zahlreiche Ausstellungen, Konferenzen und Veranstaltungen vorzugsweise in Bremen geplant. Bundesverkehrsminister Ramsauer sagte in seinem Grußwort: "Wir wollen die Menschen für die Meere und ihre Bedeutung für Klima, Umwelt, Wirtschaft und Wohlstand sensibilisieren - deutschlandweit. Den Ozeanen und Meeren kommt eine große Bedeutung für Gegenwart und Zukunft der Erde und der Menschheit zu." In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Staatsrat Dr. Heiner Heseler (Freie Hansestadt Bremen), Franz Lamplmair (Europäische Kommission), Uwe Döring (Baltic Sea Forum, Landesminister a. D.) und Monika Breuch-Moritz (Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie) ging es um den weiteren Handlungsbedarf in der Meerespolitik. Die Experten waren sich einig darüber, dass der integrative Ansatz bei der Kooperation verschiedener Interessenvertreter der Meeresnutzung und des -schutzes gestärkt werden müsse und EU-weite sowie internationale Anpassungen und Normen unausweichlich für eine nachhaltige Nutzung des vulnerablen Systems Meer seien.

Mehr zur Meerespolitik in Deutschland finden Sie hier: http://www.bmvbs.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Meerespolitik/meerespolitik_node.html

Pressemitteilung zur Veranstaltung „Meerespolitik in Deutschland 2014“: www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2013/134-ramsauer-meerespolitik.html

(8) Bericht der BfG und des DWD zum Juni-Hochwasser 2013

Im Juni verursachten die außerordentlichen Hochwasserextreme in den deutschen Flussgebieten weiträumige Ausuferungen und damit Bevölkerungsevakuierungen enormen Ausmaßes sowie große Schäden an der Verkehrsinfrastruktur und weitere volkswirtschaftliche Schäden in noch unbekannter Größenordnung. Um einen ersten Überblick über Ursachen und Abläufe zugeben und notwendigen Situationsaufbereitungen und Diskussionen eine primäre fachliche Grundlage zu liefern, legten die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) den gemeinsamen Bericht „Das Juni-Hochwasser des Jahres 2013 in Deutschland“ vor. Die Veröffentlichung befasst sich mit den Hydrometeorologische Rahmenbedingungen, insbesondere mit der Bewertung der Starkniederschläge, der Entwicklung des Hochwassers in Abhängigkeit der einzelnen Hochwasserwellen und abschließend einer statistischen Charakterisierung des Hochwassergeschehens.

Den Bericht finden Sie hier: http://www.bafg.de/DE/Service/presse/2013_06_26_pm_bericht.html

(9) In eigener Sache

Die Geschäftsführerin wurde am 17. Juni in den Vorstand des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit e. V. gewählt. Der überfraktionelle Verein veranstaltet drei Mal pro Jahr im Deutschen Bundestag Foren, in denen die Mitglieder und Gäste auch unabhängig vom tagespolitischen Geschehen zu verschiedenen Themen der Öffentlichen Sicherheit diskutieren und Themen entwickeln.

http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/news/Neuer_gesch__ftsf__hrender_Vorstand_und_neuer_Gesamtvorstand.html

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