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(1) DKK-Workshop "Perspektiven für die Klimaforschung – 2015 bis 2025"

Auch in diesem Jahr hatte das DKK zu einem DKK-Strategieworkshop am 17. und 18. November eingeladen. Im vergangenen Jahr hatten sich in einem ersten Strategie-Workshop bereits drei Arbeitsgruppen gebildet: "Klima verstehen", "Mit Klimarisiken umgehen" und "Klimaforschung in der demokratischen Gesellschaft". Hintergrund war die Überlegung, in einem sich rasch entwickelnden Feld nach den Stärken und Potenzialen der deutschen Wissenschafts-Community zu fragen aber auch mit anderen Stakeholdern über deren Erwartungen und Bedarfe ins Gespräch zu kommen. Ein erster Textentwurf zu den zukünftigen Herausforderungen bildete den Ausgangspunkt  mit WissenschaftlerInnen außerhalb des DKK zu diskutieren - im Lichte des inzwischen erschienenen fünften Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Zum zweiten wurden die Arbeitshypothesen mit Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik darauf hin überprüft, inwieweit die von der Forscher-Community als wichtig erachteten Forschungsziele mit den Informationsbedürfnissen gesellschaftlicher Akteure kompatibel sind.

Zur DKK-Jahrestagung, am 06.05.2015, wird das Ergebnis als Positionspapier vorgestellt.

(2) Pre-Briefing zur COP 20 wieder mit Auswärtigem Amt und Bundesumweltministerium

Das Deutsche Klima-Konsortium zusammen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hatten auch in diesem Jahr wieder zum Pre-Briefing der diesjährigen VN-Klima­Konferenz geladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung vom 13. November standen die möglichen Perspektiven für Lima und die Frage, wie sich die Verhandlungen auf die letzte Phase des Prozesses auswirken können. Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen entfalteten ihre Einschätzung zu den aktuellen Herausforderungen auf nationaler- und internationaler Ebene vor ca. 200 TeilnehmerInnen. Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, stellte knapp und klar den Stand des Klimawandels dar und Dr. Maggie Opondo, IPCC Autorin und Soziologin am Institut für Klimawandel und Anpassung, Universität von Nairobi, berichtetet über die heute schon gravierenden Auswirkungen des Klimawandels in Afrika. Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Klimaökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, zeigte welcher institutionelle und technologische Wandel nötig ist und dass er weniger kostet als angenommen, wenn die Weltgemeinschaft zügig beginnt. Für die deutsche Verhandlungsdelegation fasste Dr. Karsten Sach, Unterabteilungsleiter im Bundesumweltministerium, die Verhandlungsziele zusammen und informierte zu den bevorstehenden Themen und Aufgaben in Lima.

Weitere Informationen finden Sie unter: Veranstaltungen

 

 

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Und das Kommende verspricht viel Neues in Klimaforschung und Klimapolitik.

Das DKK-Team wünscht allen eine besinnliche Weihnachtzeit und ein gutes Wiedersehen im neuen Jahr!

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