Klima-Fakt 10 | Meeresspiegel Global

Die Meeresspiegel steigen - und zwar immer schneller

Meeresspiegel Global © NASA Goddard Space Flight Center

Seitdem Jahr 1900 sind die Meeresspiegel im weltweiten Durchschnitt bereits um rund 16 Zentimeter gestiegen, allein seit Beginn globaler Messungen per Satellit 1993 nahmen sie um etwa 9 Zentimeter zu. Seit 2006 beträgt die Anstiegsrate jährlich rund 3,6 Millimeter (also rund 3,6 Zentimeter pro Jahrzehnt), mehr als doppelt so viel wie zuvor. Ursache dieser Beschleunigung ist die immer stärkere Schmelze der Eispanzer in Grönland und der Antarktis (IPCC 2018, SROCC, SPM, A.3.1 und A.3.2; NASA Sea Level).

Allerdings steigen die Pegel an den Küsten der Welt nicht überall gleich stark, es gibt regionale Abweichungen von bis zu plus oder minus 30 Prozent. Ursachen sind unter anderem verschiedene Ozeanströmungen, Landsenkungen durch lokal starke Grundwasserentnahme oder noch immer andauernde, langsame Landhebungen nach dem Ende der letzten Eiszeit (IPCC 2018, SROCC, SPM, A.3.4 und Kapitel 4.2.2.3).

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