Klima-Studiengänge

Physik ...in der Klimaforschung

Was haben die „Urväter“ der Klimaforschung John Tyndall und Svante Arrhenius gemeinsam?

Beide waren Physiker! Das sagt viel über die Bedeutung dieser Disziplin für die Klimaforschung aus. Lange bevor es überhaupt die Klimaforschung in seiner heutigen Form und Vielschichtigkeit gab, erforschte man die Atmosphäre und ihre Einflüsse in der Physik. Und schon damals vermuteten die Physiker und Forscher dieser Zeit, einen Zusammenhang zwischen dem Eintrag von Kohlendioxiden und Wasserdampf in die Atmosphäre und Anstieg der globalen Temperatur.

Physik ist die Kerndisziplin der Klimaforschung die alle benötigten naturwissenschaftlichen Grundlagen liefert. Auch wer nicht Physik studieren möchte, wird auf seinem Weg zum Klimaforscher um dieses Fach kaum herumkommen. Im Studiengang der Physik besteht neben dem Pflichtfach Mathematik die Möglichkeit, aus einer Vielzahl naturwissenschaftlicher Fächern sein Portfolio zu erweitern. Durch die gute naturwissenschaftliche Ausbildung sind Physiker grundsätzlich sehr flexibel in der Auswahl ihrer Arbeitsgebiete und stoßen in der Wirtschaft und Industrie als "Alleskönner" auf großes Interesse. Auch in der Klimaforschung öffnen sich viele Türen, hat man den Abschluss erst einmal „in der Tasche“.

Mit ihren Kenntnissen der Informatik und der Begabung, Stoffe und Zusammenhänge aller Art exakt zu beschreiben und komplexe Probleme zu analysieren und zu lösen, sind Physiker prädestiniert, im Bereich der Klimaforschung zu arbeiten. Hier arbeiten sie zum einen daran, die physikalischen Prozesse in der Atmosphäre, den Ozeanen oder im Boden besser zu verstehen und zum anderen, die gewonnenen Daten in Klimamodelle zu überführen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen, das komplizierte Klimasystem zu verstehen und Prognosen einer zukünftigen Entwicklung zu erstellen.

Forscherportrait: Dr. Niels Fischer (MPI-M), Thomas Raub (MPI-M)

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