Klima-Argument 2 | Wissenschaftlichkeit

Verlässliche Informationen zum Klimawandel liegen vor, die Gegenstimmen sind nicht wissenschaftlich fundiert.

In den Berichten des IPCC, bei Forschungs-Dachverbänden wie dem Deutschen Klima-Konsortium, Akademien wie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina oder auch dem Inter Academy Council, dem weltweiten Zusammenschluss von Wissenschaftsakademien, finden sich wissenschaftlich fundierte, evidenzbasierte Ergebnisse der Klimaforschung, die zudem stetig aktualisiert werden und somit nicht nur den aktuellen Forschungsstand, sondern auch den Weg dorthin nachvollziehbar machen.

Immer wieder tauchen Unterschriftensammlungen auf, in denen Kernergebnisse der Klimaforschung bestritten, unbelegte Behauptungen aufgestellt oder Forschungsbefunde falsch wiedergegeben werden. Viele der dort als „Experten“ Bezeichneten haben in der Regel nie zu Klimathemen geforscht und sind nie in der oben genannten „Arena“ aufgetaucht, um sich dem wissenschaftlichen Diskurs zu stellen. Ein Beispiel ist ein Brief solcher „Experten“ an UN-Generalsekretär Guterres – er wurde vom Recherchezentrum Correctiv im Detail analysiert und bewertet. Fazit: “Weder haben ‘500 Wissenschaftler’ unterzeichnet, noch stimmen alle Behauptungen”. Das Wissenschaftsportal SkepticalScience.com hat ebenfalls einen Hintergrundartikel zu dieser Petition veröffentlicht. Eine andere Unterschriftensammlung, die sogenannte “Oregon-Petition”, wird in diesem Faktencheck von klimafakten.de behandelt.

Hingegen haben im März 2019 fast 27.000 Wissenschaftler*innen erklärt, dass die vor allem von den jungen Menschen geäußerten Sorgen berechtigt sind. Die Unterzeichner*innen sind überprüfbar Wissenschaftler*innen.

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Vier Organisationen der Klimaforschung haben diese Faktensammlung gemeinsam erstellt, um wissenschaftlich fundierte und einfach verständliche Informationen zu aktuellen Klimawandel-Debatten zu bieten.

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