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12.09.2016

Globale Temperaturrekorde und Sturzfluten in Deutschland

DKK-Klima-Frühstück zur Bilanz des Sommers 2016 in Berlin


Die Reihe DKK-Klimafrühstück begann nach der Berliner Sommerpause mit einer Betrachtung des Sommers 2016 aus globaler und nationaler Perspektive durch zwei ausgewiesene Experten:

Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und stellvertretender DKK-Vorstandsvorsitzender analysierte die neuen Temperaturrekorde auf globaler Ebene und fokussierte dann auf die katastrophalen Starkregenereignisse in Deutschland, die im Mai und Juni in Süddeutschland wüteten, und in dem ansonsten eher durchschnittlichen Sommer einen Vorgeschmack auf Extremereignisse in einer wärmeren Welt gaben. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), knüpfte mit einer Übersicht über die zahlreichen Facetten von Anpassungsmaßnahmen an, die von der klimawandelangepassten Stadtplanung bis zur Eigenvorsorge der Bürger reiche. Die Vulnerabilitätsanalyse des vergangenen Jahres und das 10-järhrige Jubiläum des Blauen Kompass im Juni wurden als Beispiele genannt.

Mehr als 40 Journalistinnen und Journalisten waren gekommen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass der Anpassungsbedarf auch in Deutschland immer deutlicher wird. Wenngleich die Zerstörungswucht von Wetterextremen außerhalb Europas größer ist und allzu oft mit einer hohen Zahl von Todesopfern einhergeht, können solche Ereignisse auch hierzulande extreme Ausmaße entfalten und neben Menschleben in nur kurzer zeit viel Kapital zerstören. Die Anpassung an den Klimawandel werde also immer wichtiger, betonten beide Präsidenten. Aber – auch darauf wurde mehrfach hingewiesen – ebenso wichtig sei der Klimaschutz, um die Anpassungserfordernisse nicht ins Unrealistische oder Unbezahlbare zu treiben.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Klima-Konsortium Pressemitteilungen
oder
Klima-Konsortium Klima-Frühstück

 

 

 


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