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12.03.2019

Wissenschaftlerinnnen und Wissenschaftler unterstützen Fridays-for-Future-Proteste

Mehr als 12.000 Personen, darunter auch zahlreiche Forschende aus dem DKK, haben eine gemeinsame Stellungnahme unterzeichnet – und bekräftigen die Forderungen der Jugendlichen für schnellen Klimaschutz auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.


„Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“, so lautet die Überschrift der am Dienstag vorgestellten Stellungnahme. Die Initiative „Scientists For Future“ unterstützt damit die seit Wochen demonstrierenden Jugendlichen und bekräftigt deren Forderungen nach schnellem Handeln auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse: „Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus.“ Bis zur Vorstellung hatten den Aufruf bereits über 12.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterzeichnet, darunter auch viele Forschende aus den DKK-Mitgliedseinrichtungen – vom Nachwuschswissenschaftler bis zur Direktorin, genauso wie Prof. Mojib Latif und Prof. Jochem Marotzke aus dem DKK-Vorstand. Noch bis Donnerstag um 23.59 Uhr werden Unterschriften gesammelt – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können online unterzeichnen. Die endgültige Zahl der Unterzeichnenden wird am Freitag auf der Fridays-for-Future-Demonstration verkündet.

Die Stellungnahme, die heute von Prof. Maja Göpel (WBGU), Prof. Volker Quaschning (HTW Berlin), Prof. Karen Helen Wiltshire (AWI) und Dr. Eckart von Hirschhausen in der Bundespressekonferenz in Berlin präsentiert wurde, fordert von der Politik, die Anliegen der jungen Generation ernst zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Politik stehe „in der Verantwortung, zeitnah die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Insbesondere muss klimafreundliches und nachhaltiges Handeln einfach und kostengünstig werden, klimaschädigendes Handeln hingegen unattraktiv und teuer“, heißt es in dem Papier.

 

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