K3 Kongress 2019

Wie kommunizieren wir Klima-Themen?

Der K3 Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft geht in die zweite Runde: Nach der Premiere 2017 in Salzburg wird er vom 24. bis 25. September 2019 am Karlsruher Institut für Technologie stattfinden.

Save the Date: K3 Kongress 2019 © Stephan Röhl

Hintergrund des Kongresses ist eine hartnäckige Diskrepanz: Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für die Menschheit – aber die scheint sich oftmals nur am Rande dafür zu interessieren. Zwar erarbeiten Forscherinnen und Forscher immer mehr Wissen über den Klimawandel und erfolgversprechende Gegenstrategien – aber Politik und Gesellschaft bewegen sich viel weniger, als es nötig wäre. Wie die Erwärmung und deren Begrenzung stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken können und neue Wege der Klimakommunikation aussehen könnten – darum geht es auf der zweitägigen Veranstaltung.

Deutsches Klima-Konsortium ist einer von fünf Veranstaltern und koordiniert den kommenden Kongress

Organisiert wird der K3 Kongress von einem Veranstalterbündnis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Das Climate Change Centre Austria (CCCA), das Deutsche Klima-Konsortium (DKK), das Swiss National Centre for Climate Services (NCCS), ProClim von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) sowie das gemeinnützige Wissenschaftsportal klimafakten.de. Nach der ersten Ausgabe in Österreich zieht der Kongress zwei Jahre später nach Deutschland weiter, wird dort vom Deutschen Klima-Konsortium koordiniert und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Lokaler Gastgeber in Karlsruhe ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das auch Mitglied im DKK ist.

Wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis nutzbar machen

Bei dem Kongress werden hochkarätige Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland einen Überblick über den internationalen Stand der Forschung zur Klimakommunikation geben. Außerdem stellt der K3 Kongress neue Formen der Klimakommunikation und Vermittlung von Erkenntnissen aus der Klimawissenschaft in den Mittelpunkt und erkundet unter anderem, welche Rolle Kunst und Kultur dabei spielen können. Bei der Gestaltung des Tagungsprogramms berät die Veranstalter ein Programmbeirat mit renommierten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis.

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